Archiv für Dezember, 2008

Ups, da liegt ein Stock rum…

Posted in Krams, Stöcker on 29. Dezember 2008 by trommelschlumpf

Das Alien hat ein geklautes Stöckchen einfach so rumliegen lassen. Dann sammel ich das mal ein, weil mir grad n bissl langweilig ist:

Vorherrschendes Gefühl für 2009?
Hmm, nix besonderes, ich lass mich überraschen.

2008 zum ersten Mal getan?
Bass gespielt, Warhammer Online gespielt, überlegt mein Mopped zu verkaufen und kein neues anzuschaffen.

2008 leider gar nicht getan?
Zum Schnorcheln in Urlaub geflogen, manchmal meine Klappe gehalten, wos besser gewesen wäre.

Spruch des Jahres?
Engel sind auch nur Geflügel!

Zugenommen oder abgenommen?
Zugenommen. Wie schon die Jahre vorher.

Stadt des Jahres?
Mir egal. Mag Städte nicht!

Alkoholexzesse?
Nö. Bin ziemlich weg vom Stoff. Zumindest was Extesse angeht.

Davon gekotzt?
Wovon?

Haare länger oder kürzer?
Länger

Kurzssichtiger oder Weitsichtiger?
Keine Ahnung. Augenklempner meinte es wäre alles gleich geblieben.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Auf jeden Fall weniger. Mehr als in 2007 (bedingt durch Umzug) kann ich mir eh nicht leisten.

Höchste Handyrechnung?
So um die 35€.

Krankenhausbesuche?
Als moralische Unterstützung. Hätte ich drauf verzichten können!

Getränk des Jahres?
Bowmore Single Malt

Essen des Jahres?
Die Lasagne meiner blonderen Hälfte.

Most called persons?
Mein Weibchen, Bandkollegen, Eltern

Song des Jahres?
Puuh, schwer. Abgesehen von unseren eigenen… Wahrscheinlich Bolt Thrower – For Victory… live auf dem Party San 2008. Was ne Macht!

CD des Jahres?
Hmm, je nach Laune entweder Ihsahn – angL oder Amon Amarth – Twilight of the Thunder God.

Buch des Jahres?
Hab glaub ich nur ältere Bücher gelesen (in erster Linie Pratchett)

Film des Jahres?
The Dark Knight. Auch wenn ich Jack Nicholson als Joker ein wenig besser fand. Heath Ledger hat das schon gut gemacht. Kranker und durchgeknallter, aber meiner Meinung nach nicht ganz so cool. 😉

Konzert des Jahres?
Immortal auf dem Rock Hard Festival, Bolt Thrower auf dem Party San. Und Reaper auf dem Masters of Cassel! 😀

TV Serie des Jahres?
Dr. House. Und das bischen, was ich von „Pushing Daisies“ mitbekommen hab. Und wie immer ausser Konkurrenz: Die Simpsons!

Erkenntnis des Jahres?
Virtualisierung rockt!

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
1) Einen Rückfall meines Frauchens in alte Gewohnheiten
2) Ärger mit unserem Studiomann wegen der Aufnahme
3) Familienprobleme

Beste Idee/Entscheidung des Jahres
Die alte Zweitband aufzulösen und in der neuen Band Bass zu spielen!

Schlimmstes Ereignis?
Ein Rückfall meines Frauchens in alte Gewohnheiten

Schönstes Ereignis?
Ein Konzert in Erfurt. Mit 0 Erwartungen hingefahren und dann so einen Haufen nette Leute im Publikum gehabt! Einfach nur toll!

2008 war mit einem Wort?
Seltsam.

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Nice Day for a white Wedding?

Posted in Krams, Mucke on 18. Dezember 2008 by trommelschlumpf

Es begab sich zu einer Zeit, die schon ein paar Tage her ist (genauer gesagt im Juni diesen Jahres) dass der Bruder einer Bekannten sich ins Unglück stürzen musste. Zu diesem Anlass wurde ich gefragt, ob ich nicht mit besagter Bekannten, ihrem Freund und einem weiteren Musiker da für ein wenig musikalische Abwechslung sorgen könne. Wir wollten ein paar Stücke in Akusitkbesetzung zum Besten geben.

Klar, wieso nicht? Umsonst futtern und mich fürchterlich betrinken für ein wenig auf ner Holzkiste rumkloppen? Immer!

Also 2-3 mal zusammen geprobt, alles war gut.

Dann kam der große Tag! Und damit die erste Überraschung: Der eigentlich geplante Gitarrist konnte nicht. Obwohl er sich den Tag als frei eingetragen hatte, musste er einen kranken Kollegen vertreten. Plööhte Sache das… Gut, es war schon 2 Tage vorher bekannt, also konnten zumindest die beiden anderen einmal mit einem schnell organisierten  Ersatzklampfer proben. Besagten Harfenspieler (übrigens ein sehr netter Zeitgenosse, ich kannte ihn vorher auch noch nicht) hab ich dann Mittags in Kassel eingesackt und auf gings Richtung Fulda, genauer gesagt nach Oberbieber.

Wir wurden nett empfangen, lehnten dankend den Begrüßungssekt ab (Sekt, bäh, da wird mir fürchterlich schlecht von…) und bauten unser Geraffel auf. Die Bühne war zum Glück groß genug, da noch eine 2 Mann und 1 Frau Tanzband da war. Deren Instrumentierung bestand abgesehen von einem Keyboard noch aus 2 Macs. Suuuper, sowas mag ich ja, Mucke komplett aus der Dose… Es stellte sich aber raus, dass die zumindest singen konnten und der Keyboarder sogar Klavier spielen konnte, also ging es grad so noch…

Dann kam die 2. Überraschung: Die Hochzeit war alkoholfrei! HALLO???? Geht’s noch? Und warum gabs zur Begrüßung Sekt?

Zur Begründung wurde angeführt dass die Familie der Braut einer besonders  bekloppten strengen russischen Sekte angehörten, denen jede Art von Rauschmitteln verboten war.  Wir sollten das doch gefälligst respektieren und ihre Gefühle nicht verletzen. Auf meinen Kommentar, dass ich der Kirche des heiligen Humpens angehöre und immer ein Glas Bier in der Hand haben muss und diese Regelung somit meine religiösen Gefühle verletzt wurde leider nicht mit dem angemessenen Verständnis reagiert.

Nach dem ersten großen Schock darüber, dass die das wirklich ernst meinten, kam langsam die Panik in uns hoch: Die erwarten, dass man die ganzen dämlichen Spiele, nervigen Gedichte und den ganzen anderen Hochzeitgeseiermüll nüchtern erträgt? No Way! Zum Glück gabs im Ort eine Filiale einer großen Supermarktkette mit angrenzendem Getränkemarkt. Wir also ins Auto, hingegurkt, Kasten Bier eingeladen und zurück. Als wir dann so mit unserem Bierchen vor der Tür des Saales standen wurde uns von der Brautmutter klar gemacht, dass wir auf gar keinen Fall mit dem Bier da rein durften. Auch nicht schlimm… Es war schönes Wetter, drin war die Luft eh nicht so gut. Abgesehen davon spielte sich kurze Zeit danach die Hochzeit eh vor der Tür ab, weil ein Großteil der anderen Gäste die nicht so einen an der Waffel hatten religiös waren unserem Beispiel folgten und sich auch noch mit Alkoholreserven eindeckten.

So wurde der Abend doch noch ganz unterhaltsam. Man muss auch dazu sagen, dass der ganze Mist wohl von der Mutter der Braut ausging. Der Bräutigam war nämlich alles andere als glücklich über die Regelung. Aber Mutti hatte alles fest im Griff: „Du willst meine Tochter vögeln? Dann halt dich an meine Regeln!“ So ungefähr wird das wohl geklungen haben. Naja, wer ficken will muss freundlich sein… Ich weiß nicht, ob ich unter den Bedinungen heiraten wollte, aber egal, muss er wissen.