The Power of the power of the power of World of Warcraft

Das Alien hat was Lustiges gefunden, was mich jetzt doch mal zum Schreibseln animiert hat: Es geht im weitesten Sinne um Onlinespiele.

Seit World of Warcraft boomen die Dinger ja wie sonstwas. Und haben mittlerweile nicht grade den besten Ruf, wegen den vielen Süchtigen. Leute, die ihr eigenes Leben meist nicht sonderlich im Griff haben versuchen in einer virtuellen Welt alles besser zu machen. Indem sie z.b. die meisten Köppe einschlagen.

Besser als wenn sie das im RL machen würden. (für WoW-Spieler: Das MMORPG mit der geilen Grafik, aber ohne Orks, Trolle usw. Ausserdem hats ne beschissene Handlung und man kann sein Aussehen nicht selbst designen. Statt zu nem mächtigen Tauren reichts deshalb meist nur für nen mickrigen Goblin oder Gnom…)

Ich darf übrigens lästern. Ich hab nämlich selbst ne Weile WoW gespielt, da ich allerdings nen normalen (naja, geregelten) Job habe und ausserdem in der glücklichen (öhm…) Lage bin, Bett und Tisch mit einer Frau zu teilen, und zusätzlich noch nebenbei an meiner Karriere als Rockstar arbeite hab ich nach ner Weile wieder aufgehört…

Was mich zu meinem eigentlichen Thema bringt (jaaa, jetzt schon;) ): Nicht alles an MMORPGs ist schlecht. Meist sind sie grundsätzlich sogar besser als Offlinespiele, bei denen man völlig ohne soziale Kontakte im dunklen Kämmerchen sitzt. Die Offlinespiele haben nur einen entscheidenden Voteil: Man kann sie abschalten, wann man will um „echte“ soziale Kontakte zu pflegen. Wenn man welche hat… Das ist bei Onlinespielen nicht ganz so einfach. Da hat man nach stundenlangem Suchen endlich ne Gruppe für die dringend benötigte Quest gefunden, und da ruft Mutti zum Essen. Tzz, das die nicht rafft, dass es wichtigeres gibt.. pööh… Man kann doch die Gruppe nicht im Stich lassen. Da ist der Ruf auf dem Server ja völlig im Arsch…

Aber man kann auch Glück haben. So wie ich in meiner Zeit bei Dark Age of Camelot (für WoW-Spieler: Es mag euch schocken, aber es gab schon vor WoW Onlinespiele, die sogar vieles besser gemacht haben):

Der noch recht junge Zwergenheiler „Aspirinosch Masterpflaster“ (michse) stand da so beim Händler rum und verkaufte den Müll, der sich so beim Wölfe schlachten finden lässt und suchte nebenbei noch Mitstreiter, die er mit seinen Heilkräften unterstützen konnte. Heiler bei DAoC sind nämlich gut im zusammenflicken, haben aber ziemliche Defizite, was die Fähigkeiten angeht, ihren Hammer auf andere Köppe zu hauen…

Naja, wie ich da so rumstand, wurde ich auf einen dicken, fetten Troll aufmerksam. „Creadle of Filth“. Hey, lustiger Name, zwar falsch geschrieben, aber lustig. Ne Gilde hatte er auch: „Wacken Warriors United“. Das klang nach gleichgesinnten. Gleich angequatscht und kurz drauf war ich 4. Gildenmitglied der WWU.

So lernte ich dann auch Creadles Bruder kennen „Runimator, der Bote des Heavy Metal“! 😀 Der war nämlich Cheffe der besagten Gilde.

Mittlerweile spielt glaub ich keiner der zwischendurch um die 20 Gildenmitglieder mehr das Spiel, aber zu den beiden Brüdern habe ich auch nach ca. 6 Jahren immer noch Kontakt. Runi zählt mittlerweile sogar zu meinen besten Freunden, wir besuchen uns recht regelmäßig, obwohl er 400 km weg wohnt. Wegen ihm hab ich dann auch WoW angefangen, weil wir bei DAoC etwas gefrustet waren, da die neuen Inhalte immer nur was für „Powergamer“ waren. Nach einem Umweg über Guild Wars, was irgendwie nicht so mein Ding war sind wir dann bei dem Herr der Ringe Onlinespiel gelandet.

Da ich zur Zeit allerdings viel um die Ohren hab, hab ich den Account da auch erstmal auf Eis gelegt. Vielleicht wollen wir im Herbst dann bei Warhammer Online anfangen. Age of Conan wäre vielleicht auch lustig, aber die deutsche Version ist zu sehr zensiert… Und bei Warhammer lustig Mänschänz wechmoshen ist garantiert lustiger, auch wenn ich großer Conan Fan bin…

Man sieht, es kann auch positive Seiten haben, ein Onlinespiel zu spielen. Man muss es nur als das sehen, was es ist: Ein Spiel. Leider tun das mittlerweile viele nicht mehr. Vielleicht wäre ich vor 20 Jahren auch son Powergamer-Kiddie gewesen. Keine Ahnung… Aber zu der Zeit haben wir angefangen „Das schwarze Auge“ zu spielen. Als Pen & Paper. Ganz ohne PC! (Ja, so Spiele gibts auch. Und wisst ihr was: Die machen 1000mal mehr Spaß!) Aber das ist ne ganz andere Geschichte…

In diesem Sinne: WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAGH!

PS:: Wen der seltsame Titel wundert: Der ist eine Hommage an ein Stück der italienischen Band NANOWAR.

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