Atrocity – Werk 80 II

Und gleich die nächste Platte:

Atrocity haben ja schon in 97 eine Platte aufgenommen, auf der sie alte 80er Klassiker verwurstet haben. Und das wirklich ordentlich, den einen oder anderen Ausreisser gab es zwar, aber insgesamt war es damals schon gut. Nun ist Teil 2 draussen und auch der ist größtenteils gelungen.

Beginnen tut die Scheibe mit „People are people“ von Depeche Mode. Da ich die teilweise auch ganz gerne höre und auch schon mit meiner langhaarigeren Hälfte und meinen Quasi-Schwiegereltern auf einem Konzert war (mit Morbid Angel Shirt – ein bischen Metal muss doch noch sein) kenn ich das Lied auch im Original. Recht gelungen, wenn auch für meinen Begriff etwas zu nah am Original.

Weiter geht es mit Smalltown Boy, welcher auch gut hörbar ist, danach folgt Relax von Frankie goes to Hollywood. Da mag ich das Original schon nicht sonderlich. Die Coverversion ist mit „Keine Heimat“, was später kommt das härteste Stück auf der Platte. Muss ich mich wohl erst dran gewöhnen. Dann folgen allesamt gut gemachte Versionen der alten Klassiker, lediglich das schon erwähnte „Keine Heimat“ ist damals irgendwie völlig an mir vorbei gegangen.

Manche Stücke sind mir noch zu nah am Original, ein wenig mehr Mut zum Metal hätte teilweise denk ich gut getan. Positiv herausstechen tun dabei neben „People are People“ „Hey little Girl“ und „Fade to Grey“. Ein wenig langweilig geraten ist „Forever Young“.

Der 2. Kritikpunkt ist der Gesang. Alex Krull ist ein passabler Shouter, kann ordentlich Grunzen und Kreischen, aber „normal“ singen ist nicht so sein Ding. Wenn er alleine singt, ohne viel Effekte usw. klingt es manchmal etwas seltsam. Meist trällert jedoch seine Gattin Liv Christine mit, was dieses Manko dann behebt.

Aber insgesamt macht die Platte doch Laune. Wer die Originale mag, kann ruhig mal ein Ohr riskieren.

Und da das Auge ja bekanntlich mitkauft haben sie auch wieder ein leckeres Cover. Dita von Teese in verschiedenen Varianten (mir persönlich gefällt das Cover der Deluxe Edt. am besten). Das Booklet ist gleichzeitig ein Poster. Yum Yum!

In diesem Sinne: The Past is alive!

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